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Jan Rohwedder ist Choreograph und Performer. Er lebt und arbeitet in Brüssel und Düsseldorf. Seit 2010 zeigt er international Performance-Arbeiten mit der Plattform Rotterdam Presenta sowie als Solo-Künstler. Nach einem Studium bei P.A.R.T.S. Brüssel sowie am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen arbeitet er an Themen wie Protest im öffentlichen Raum und befasst sich mit dem Forschungsfeld der Objektivität im Verhältnis zu visueller und akustischer Abbildung. Seine Arbeiten entstehen häufig in Kollaborationen mit Komponisten und Sound-Artists. Gemeinsam mit Komponist Niklas Seidl erarbeitete er “Über den Zaun der Nachbarie” Konzertperformance in der Justizvollzugsanstalt Schwäbisch Gmünd, Festival Zukunftsmusik (Netzwerk Süd, 2010), und „_Pykno“ Tanzstück, 2012. Seit zwei Jahren befasst er sich mit Themen der Chronobiologie und Zyklen in der Natur. Das Verhältnis von Mensch und Habitat wird im theatralen Raum einem performativen Versuchslabor gegenüber gestellt. Als Teil dieses Themenfelds zeigte Jan Rohwedder zuletzt eine Konzertperformance zu Bernhard Langs „Differenz und Wiederholung“ mit hand werk (Köln 2016) und „HEMISPHERES“ mit Rotterdam Presenta (FFT Düsseldorf 2017).

Weitere Arbeiten:
2013
„Grand Slam“ Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt
2014
Installation „A Happening“ Experimental Intermedia, New York.
Live-Art Installation „conditio humana“ Kunstraum KIT, Düsseldorf
2015/16
Performance „Just before the night“ in Kooperation mit Label RITA La Balsamine, Brüssel, Festival Mythos Rennes und als Performance und Ausstellung am FFT Düsseldorf.
2016
Performance „Listening to speak“ Düsseldorf, Köln, Bonn


Jan Rohwedder war Residency-Artist an internationalen Häusern für Tanz und Performancekunst. Er erhielt 2014 das Auslandsstipendium des MfKJKS für Arbeitsaufentahlte in Schweden am Weld, sowie Dansens Hus Stockholm. 2015 Residenzen am LE BRASS Brüssel und Venues in Tours, Rennes und Nantes (Frankreich). Seit 2014 ist er Mittglied des Choreographen-Netzwerk iDAS-NRW und arbeitete als Performer u.A. mit Hofmann&Lindholm an der Umsetzung des Konzepts zu „hiding piece“ Tanzhaus-NRW, 2016.